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St. Johannes Baptist

> Libori 2017

Der Statue des heiligen Liborius am Marienaltar in der Pfarrkirche Stukenbrock.

Hier finden Sie viele Informationen zum diesjährigen Liborifest...

Das kirchliche Programm zu Libori in kompakter Form ...

... Die Libori-Festwoche beginnt in diesem Jahr am Samstag, den 22. Juli, und endet am Sonntag, den 30. Juli. Die kirchlichen Feiern beginnen am Samstag, den 22. Juli, wenn die Reliquien des heiligen Liborius im vergoldeten Schrein aus der Domkrypta in den Hochchor des Domes überführt und zur Verehrung ausgestellt werden. Erzbischof Hans-Josef Becker wird der Pontifikalvesper als Offiziant vorstehen. Im Hochchor bleibt der Reliquien-Schrein während des traditionellen Libori-Triduums bis zum Dienstag, 25. Juli. Den Abschluss der Festwoche am Sonntag, 30. Juli, bildet der „Tag der Familien“. 

Es ist gute Tradition, dass das Erzbistum Paderborn zum Libori-Fest Gäste aus der Weltkirche begrüßen kann. Um eine Begegnung mit diesen Gästen aus anderen Ländern und Kontinenten zu ermöglichen, lädt das Metropolitankapitel am Freitag, 21. Juli 2017, ab 19 Uhr zu dem Kennenlern- und Begegnungsabend „Gesichter der Weltkirche“ ins Forum St. Liborius (Grube 3) ein. Zu dem Abend kommen Leopoldo José Kardinal Brenes Solórzano, Erzbischof von Managua in Nicaragua, Bernhard Hombach, emeritierter Bischof von Granada in Nicaragua sowie Edward Hiiboro Kussala, Bischof von Tambura-Yambio im Südsudan teil. Von Seiten des Erzbistums Paderborn nehmen Dompropst Monsignore Joachim Göbel und Weihbischof Matthias König, Bischofsvikar für die Aufgaben der Weltkirche und Weltmission, an der Veranstaltung teil. 

Zu Beginn der kirchlichen Feiern am Samstag, 22. Juli, wird Erzbischof Hans-Josef Becker den Libori-Schrein am Samstag um 15 Uhr zusammen mit den bischöflichen Gästen aus dem In- und Ausland, dem Metropolitankapitel sowie zahlreichen Priestern und Gläubigen in festlicher Prozession in den Hochchor geleiten, begleitet von den Klängen des Libori-Tuschs. Daran schließt sich die feierliche Pontifikalvesper an. Am Sonntag (23. Juli), an dem das Hochfest des heiligen Liborius gefeiert wird, beginnt um 9 Uhr das Pontifikalamt, dem Erzbischof Hans-Josef Becker als Zelebrant vorsteht. Das Pontifikalamt wird in Konzelebration mit allen anwesenden Bischöfen gefeiert. Am Schluss der Feier wird Erzbischof Hans-Josef Becker den päpstlichen Segen erteilen. Im Anschluss daran folgt die traditionelle Prozession mit dem Allerheiligsten und dem Libori-Schrein durch die Stadt mit eucharistischem Segen.  

Am Montag, 24. Juli, feiert Bischof Yves Le Saux aus der Paderborner Partnerdiözese Le Mans, dem Heimatbistum des heiligen Liborius, um 9 Uhr im Hohen Dom das traditionelle Pontifikalamt mit den französischen Gästen. Um 11 Uhr folgt ein Pontifikalamt, zu dem insbesondere Frauen eingeladen sind. Zelebrant ist Pater Heinz Wilhelm Steckling OMI, Bischof von Ciudad del Este in Paraguay. Am Dienstag steht Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda und ehemaliger Paderborner Weihbischof, um 9 Uhr dem Pontifikalamt im Hohen Dom als Zelebrant vor. Das Pontifikalamt um 11 Uhr, zu dem speziell das Landvolk eingeladen ist, feiert der Osnabrücker Bischof Dr. Franz Josef Bode, ebenfalls ehemaliger Paderborner Weihbischof.  

Am Nachmittag, 14 Uhr, findet in der Schützenhalle die traditionsreiche Libori-Landvolkkundgebung statt. Am gleichen Tag (25. Juli) beginnt um 17 Uhr die Schlussfeier des Libori-Triduums, in deren Verlauf der Libori-Schrein in festlicher Prozession über den Domplatz getragen und anschließend in die Krypta des Domes zurückgeführt wird.

An den folgenden Tagen der Festwoche wird eine Silberbüste des heiligen Liborius im Hochchor ausgestellt, die ebenfalls Liborius-Reliquien enthält.   Vom Mittwoch der Festwoche an beginnen die Pontifikalämter jeweils um 11 Uhr: am Mittwoch (26. Juli) mit den Ordenschristen, Missionaren und Missionaren auf Zeit, am Donnerstag (27. Juli) mit der älteren Generation, am Freitag (28. Juli) mit den Ministranten und Kindern und am Samstag (29. Juli) mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas. Jugendliche sind besonders zu einem Pontifikalamt am Freitag (28. Juli) eingeladen. Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr im Hohen Dom.  

Darüber hinaus finden im Hohen Dom weitere tägliche Eucharistiefeiern statt: Samstag, 22. Juli, 18 Uhr, Sonntag, 23. Juli, 7, 12 und 18 Uhr, Montag und Dienstag, 24./25. Juli, 6.30 und 7.30 Uhr, Mittwoch, 26. Juli, bis Samstag, 29. Juli, 6.30, 7.15, 8 und 9 Uhr, und Sonntag, 30. Juli, 7, 8, 11.45 und 18 Uhr. Außerdem sind die Gläubigen in der Libori-Woche an den Nachmittagen zu Gebetsstunden und zum Empfang des Bußsakramentes im Hohen Dom eingeladen. Die Aktion „Atempause“ lädt unter dem diesjährigen Thema „Sprich nur ein Wort“ täglich zum Mittagsgebet, zur Feier eines Vespergottesdienstes und zum Nachtgebet um 21 Uhr in die Bartholomäuskapelle an der Nordseite des Domes ein – mit Ausnahme von Freitag, 29. Juli, und Samstag, 30. Juli: Freitags findet ab 20 Uhr eine Liturgische Nacht in der Gaukirche statt, samstags wird die Komplet im Rahmen des Nightfever-Abends im Hohen Dom erst um 22.30 Uhr gebetet. Ruhe und Stille können Besucher am Donnerstag, 28. Juli, von 19 bis 22 Uhr im illuminierten Dom finden: Das Metropolitankapitel lädt ein, die Paderborner Bischofskirche in besonderem Licht zu erleben und Möglichkeit zum Verweilen und zum Gebet zu finden.  

Die Marktbeschicker rund um den Paderborner Dom sind für Mittwoch, den 26. Juli, um 8.30 Uhr zu einer Messfeier in die Alexiuskapelle am Abdinghof eingeladen. Die Schausteller am Liboriberg feiern in der dortigen Liborikapelle am Freitag, den 28. Juli, um 10 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst.   Die Libori-Festwoche schließt am Sonntag, den 30. Juli, mit einem Pontifikalamt für die Familien um 10 Uhr im Hohen Dom.

„Freundschaft ist die Basis für Libori: Der heilige Liborius führt als „Freundschafts-Stifter“ Jahr für Jahr nicht nur zahlreiche Menschen aus dem ganzen Erzbistum Paderborn, vielmehr auch aus Frankreich und der Weltkirche in Paderborn zusammen“, so Erzbischof Hans-Josef Becker in seinem Grußwort zum diesjährigen Libori-Leitwort weiter. Entsprechend können Libori-Besucher durch Aktionen an mehreren Orten in der Paderborner Innenstadt sehen, hören und erleben, was Freundschaft konkret bedeutet: im Zusammensein mit Menschen und in der Freundschaft mit Jesus Christus. Dabei sind „Freundschaftsbesuche“ ebenso vorgesehen wie das Gespräch über persönliche Erfahrungen mit Freundschaft. Freundschaftliche Überraschungsbegegnungen ganz unterschiedlicher Art stehen ebenso auf dem Programm.
(Einladungstext übernommen von der Internetseite des Erzbistums)